4 Polit-Forum & Lesermeinungen Mittwoch, 10. Juni – Dienstag, 16. Juni 2026 55 000 Staustunden pro Jahr: u/Infrastruktur ist nicht für eine 10-Mio.-Schweiz ausgelegt Jedes Jahr kommen rund 100 000 Personen zusätzlich in die Schweiz. Wer unbegrenztes Wachstum zulässt, nimmt Überlastung, Stau und steigende Kosten bewusst in Kauf. Unser Land steht vor dem Kollaps. Wer nicht noch mehr Stau will, sagt Ja zur Nachhaltigkeits-In- itiative. Wenn wir nichts machen, wird der Druck auf unsere Lebensqualität weiter zunehmen. Darum: Unterstützen Sie die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» – aus Verantwortung für die Zukunft unseres Landes. Stefanie Heimgartner, Transportunternehmerin und Nationalrätin, Baden (AG) Wenn wir über die Zukunft unseres Landes sprechen, dann sprechen wir nicht über abstrakte Szenarien. Wir sprechen über den Alltag der Menschen in der Schweiz. Und dieser Alltag ist geprägt von einer Realität, die niemand mehr bestreiten kann: Wir stehen im Stau. Über 55’000 Staustunden pro Jahr blockie- ren unsere Strassen. Das ist nicht nur ärgerlich für Pendlerin- nen und Pendler, sondern eine massive Belastung für unsere gesamte Volkswirtschaft. Als Transportunternehmerin erlebe ich die Folgen täglich. Stau- und Standzeiten führen zu erheblichen Produktivitätsver- lusten im Strassentransport. Lastwagen stehen still, Chauffeure verlieren Zeit, Lieferketten geraten unter Druck. Ein Lastwagen, der nicht rollt, schafft keine Wertschöpfung. Ein Kunde, der auf seine Lieferung wartet, verliert Vertrauen. Diese Kosten tragen am Ende Unternehmen, Konsumenten und der Wirtschafts- standort Schweiz. Unbegrenztes Wachstum heisst Stau und Milliarden Kosten: Warum kommt es so weit? Die Antwort ist klar: Unsere Infra- struktur ist an der Belastungsgrenze. Jedes Jahr wächst die Schweizer Bevölkerung allein durch Zuwanderung um die Grö- sse der Stadt Luzern. Mehr Menschen bedeuten mehr Autos, mehr Pendler, mehr Güterverkehr. Doch unser Land wird nicht grösser, unsere Strassen und Schienen auch nicht. Der Kollaps ist vorprogrammiert. Wer unbegrenztes Wachstum zulässt, nimmt Überlastung, Stau und steigende Kosten bewusst in Kauf. Gleichzeitig wird der notwendige Ausbau der Verkehrsinfra- struktur blockiert, während immer mehr Menschen in unser Land kommen sollen. Diese Politik ist widersprüchlich und verantwortungslos. Man kann nicht Wachstum fördern und gleichzeitig die Grundlagen für Mobilität und Versorgung ver- weigern. Das Ergebnis ist Stillstand – auf den Strassen und in der Wirtschaft. Besonders deutlich zeigt sich das im Kanton Aargau, meiner Heimat. Als Transitkanton und Drehscheibe für Pendler- und Güterverkehr gilt: Wenn bei uns nichts mehr rollt, steht die halbe Schweiz still. Gleichzeitig hat Links-Grün den Ausbau der Natio- nalstrassen blockiert, will aber weiterhin immer mehr Zuwande- rung zulassen. Diese Rechnung geht nicht auf. Wir müssen die Ursachen bekämpfen: Genau hier setzt die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» an. Sie fordert, das Bevölkerungswachstum zu stabilisieren, bevor unser System kippt. Das ist keine Abschottung, sondern pure Vernunft. Nach- haltigkeit bedeutet, dass wir Infrastruktur, Umwelt, Ressourcen und Lebensqualität im Gleichgewicht halten. Es kann auch nicht sein, dass wir Schweizer Steuerzahlerinnen und Steuerzahler Milliarden zahlen müssen für den Ausbau der Infrastruktur: und das alles wegen der masslosen Zuwanderung. Als Transportunternehmerin sage ich: Wir brauchen funktio- nierende Strassen. – Als Nationalrätin sage ich: Wir brauchen eine Politik, die Ursachen bekämpft, nicht nur Symptome. Als Schweizer Bürgerin sage ich: Zu viel ist zu viel. Die masslose Zuwanderung schadet unserem Land. «Darüber sollte jeder» nachdenken 8. Mai 1945: Deutschland und Österreich haben den schlimmsten Krieg aller Zeiten verloren. Eine ganze Genera- tion Männer ist gefallen, verwundet oder in Gefangenschaft. Millionen Frauen, Kinder und Alte im über 3 Jahre dauernden alliierten Bombenterror gestorben. Alle Städte liegen in Schutt und Asche, die Hälfte der überlebenden Deutschen und Öster- reicher Bevölkerung ist obdachlos. Hunderttausende Frauen wurden von den Siegern vergewaltigt. Es herrschte Hunger und unvorstellbare Not. Noch dazu werden Millionen Menschen aus ihrer Jahrhunderte alten Heimat in Ostpreußen, Schlesien, Pom- mern, Böhmen und dem Sudetenland grausam vertrieben mit nichts als den Sachen auf dem Leib. Doch anstatt aus dem eigenen Land abzuhauen, nahmen die Menschen ihr Schicksal an, suchten keine Vollversorgung im Ausland, sondern krempelten die Ärmel hoch, und innerhalb weniger Jahre stampften sie ein wirtschaftliches neues Land aus dem Boden. Warum? – Ganz einfach: Diese Generation hat an Ihre Heimat geglaubt und nicht den Kopf in den Sand ges- teckt. Für diese Menschen war ihre Heimat alles, und sie hatten den Anstand und die Opferbereitschaft, für ihr Schicksal selber gerade zu stehen. Heute, im Jahr 2026, haben wir eine Regierung, die die Arbeit, den Mut und den Glauben dieser einstigen Generation mit Füßen tritt. Die den Jahrhundert langen Aufbau unseres Landes gegen die Wand fährt. Die sich erpressbar macht von allen Ausländern, die fremde Religionen, fremde Werte und fremde Gesetze mehr achtet, als die unsere eigenen hier in der Schweiz. Die, statt gute Beziehung zu allen Ländern zu pflegen, mit «Säbel rasseln», grenzenlose Zuwanderung durch fremde Völker ohne Auflagen und Zustimmung der Mehrheit der Bevölkerung zulässt. Sie kommen als Gast in unser Land und nutzen unser Sozialsys- tem aus, ohne jemals einen Franken einbezahlt zu haben. Und es regiert eine Politiker-Klasse, die das eigene Volk schon lange nicht mehr wahrnimmt und sich nur noch um die eigenen Posten kümmert. Die zulässt, dass ausländische Politiker üble Reden in und über die Schweiz halten, uns verhöhnen und unsere Tole- ranz über jede Schmerzgrenze hinaus ausnutzen. Diese Liste könnte man endlos fortsetzen... ! Aber nicht mehr mit mir. Ich liebe die Schweiz. Das ist meine Heimat, das sind meine kulturellen und geschichtlichen Wur- zeln, und das schweizerische Volk ist mein Volk. Und ich bin deswegen noch lange kein Nationalsozialist oder von Gestern! Und ich werde mich nicht von sogenannten Gut-Menschen mundtot machen lassen! Die Schweiz war, ist und bleibt unser Land, das Land der Schweizer und Schweizerinnen! Der Autor dieser patriotischen Zeilen, die uns von einem Davoser zugeschickt wurden, ist leider unbekannt.