12 Blick in den Nahen Osten – Hintergrund Mittwoch, 11. März – Dienstag, 17. März 2026 «Schlag auf Schlag» von @ Jon Mundus (mundus@gipfel-zeitung.ch) Warum die konsequente Unterstützung der Men- schen in Iran, das Regime endlich von der Macht zu drängen, ein Gewinn für die Menschheit sein wird. Auch für die Schweiz. Entgegen aller Ängste, die über man- che Medien geschürt werden, entgegen aller Zweifel, die von ausgewählten «Exper- ten» im Westen verbreitet werden, entgegen aller Ableh- nung und Hassattacken bei Demonstrationen gegenüber den Menschen, die nach 47 Jahren Verantwortung über- nehmen, den Alptraum eines islamistischen Experiments im Nahen Osten zu beenden. für Woche ich Seit April 2024 habe Woche in der «Gipfel-Zeitung» aufgezeigt, warum das Regime in Iran kein vergleichbarer Staat im üblichen Sinne ist, welche Ideologie und Ziele verfolgt werden, wie die Menschen in Iran unterdrückt, tyrannisiert und massakriert werden, und der Westen versucht, über Verhandlungen und Gesprä- che mit Regime-Verantwortli- chen mässigend einzuwirken. Diese Doktrin ist krachend gescheitert, da das Regime die Gespräche genutzt hat, um den Westen einzulullen, um Zeit zu gewinnen. In dieser Zeit sind Öl- und Gaseinnah- men nicht zum Aufbau einer prosperierenden Gesellschaft in Iran eingesetzt worden, sondern um regionale Helfe- shelfer militärisch, finanziell und ideologisch aufzubauen. Seit dem Angriff einer der Helfeshelfer des Regimes in Iran, der Hamas, auf Israel am 7. Oktober 2023 wird der Ein- fluss des Terror exportieren- den Staates Stück für Stück zurückgedrängt. Die Beglei- tumstände dieses Zurückdrän- gens sind leidvoll, traumati- sierend und doch Hoffnung mehr die einer Revolution oder einer Republik mit isla- mischer Reinheit. Es ist ein System der Ausbeutung und der Erhaltung unrechtmässig erworbener Güter. Sie kont- rollieren das Geld, erzwingen eine strenge Hierarchie, in der mangelnde Loyalität mit dem Tod bestraft werden kann, und setzen Einschüchterung, Unterdrückung und Mord ein, um Gegner zum Schweigen zu bringen und die Macht und ihre Vorteile zu bewahren. Es ist ein mafiöses System.» Modschtaba Nachfolger seines Vaters? Laut offizieller Verlautba- rung von Seiten des Regimes soll der 88-köpfige Expertenrat den Sohn des getöteten Obers- ten Führers zu seinem Nach- folger bestimmt haben. Bisher ist er jedoch öffentlich noch nicht in Erscheinung getreten, was zu vielen Mutmassungen verführt. Einige Meldungen haben seinen Tod bereits verkündet, andere haben ihn als stark verwundet gesehen und manche spekulieren, er zeige sich nicht, um durch nichts und niemanden zu Schaden zu kommen. Zuletzt hat das iranische Staatsfern- sehen bestätigt, dass Modsch- taba bei einem israelischen Angriff schwer verletzt wurde. Modschtaba Chamenei hatte bereits die sogenannte Bäit geleitet, das «Haus» Chame- neis, den engen Kreis an Ver- wandten und Mitarbeitern, die in seiner Nähe gewirkt haben. Er hat also im Hin- tergrund Kontakte zu Han- delnden unterhalten, die stets ausserhalb der Gesetze und unter garantierter Straffrei- heit gehandelt haben, um das System und seinen Obersten Führer zu schützen. So wird er in Geheimdienstdokumen- ten als Hauptverantwortlicher für blutige Niederschlagungen von Protesten und Demonstra- tionen genannt. Für die nach Freiheit strebenden Menschen Vahid Beheschti, Roxana Saberi, Jean-Marie Montali, 1. Oberster Führer Ruhollah Chomeini, 2. Oberster Führer Ali Chamenei, 3. Oberster Führer in Pappe Modschtaba Chamenei bei der Bekanntgabe seiner Auswahl. weckend, für die Menschen in Iran, die sich nach Würde, Frei- heit, Selbstbestimmung und Frieden sehnen. Seit die USA und Israel im Verbund am 28. Februar 2026 begonnen haben, die militärischen Einrichtun- gen des Regimes gezielt zu zerstören und Verantwortliche der Revolutionsgarden auszu- schalten, wächst die Hoffnung auf den Sturz des Regimes weiter. Aus dem Iran schrieb neulich ein Bekannter: «Es regnet Bomben vom Himmel, was uns durchaus erschüttert, aber wir zittern nicht vor Angst. Eher fürchten wir das Regime. Hört nicht auf mit den Bombardements – lasst uns bitte nicht alleine mit die- sen Monstern.» Eine irritieren- de Aussage für Menschen, die im Westen leben – zunächst. Sie lässt sich nachvollziehen, wenn man sich im Westen die Mühe macht, sich mit 47 Jah- ren Ideologie des Regimes und gesellschaftlichen Realitäten vor Ort zu beschäftigen und mit Menschen im Iran spricht, die sich nicht von den Propa- gandanarrativen der Ideolo- gen einfangen haben lassen oder Angst vor Verfolgung haben. System der Ausbeutung Jean-Marie Montali schreibt in der «Nouvelle Revue Poli- tique»: «Die Islamische Repu- blik Iran sollte eigentlich von religiösen und revolutionären Prinzipien geleitet werden, denen sich strenge und from- me Männer unterordnen, die übermässigem Reichtum und auffälligem Luxus ablehnend gegenüberstehen. In Wirklich- keit hat jedoch eine kleine Elite die Macht und einen grossen Teil des Reichtums des Lan- des an sich gerissen. Diese Elite funktioniert wie eine geschlossene Kaste: Dieselben Familienhaben die Schlüssel- positionen in Politik, Sicher- heit und Wirtschaft besetzt, kontrollieren schwerreiche re- ligiöse Stiftungen, platzieren ihre Angehörigen in wichtigen Positionen und ihr Geld... in Europa. Die Privilegien, die sie gestern angeprangert haben, sind nun ihre eigenen geworden. Ihre Logik ist nicht